Meine Fotografien entstehen an der Grenze zwischen Wahrnehmung und Erinnerung.
Ich arbeite mit bewusster Kamerabewegung während der Belichtung und verwandle
reale Orte in atmosphärische Bildräume.
Die Veränderung entsteht bereits während der Aufnahme - nicht als nachträglicher Effekt,
sondern als bewusste Entscheidung.
Mich interessiert nicht die reine Dokumentation eines Ortes.
Mich interessiert, was von ihm bleibt. Licht, Bewegung, Richtung, Stille, Energie.
Mich interessiert nicht, wie die Welt aussieht, sondern wie sie sich anfühlt.

STILLE. FOKUS. ENERGIE.
Die Technik ist dabei nur Mittel zum Zweck. Entscheidend ist die Wirkung.
Ein zentrales Motiv meiner Arbeiten ist die Wuppertaler Schwebebahn.
Seit meinem Umzug nach Wuppertal im Jahr 1992 begleitet sie meine persönliche Geschichte.
Sie war Teil meines Alltags, meiner Wegemeiner Orientierung.
Auch heute kehre ich regelmäßig in die Stadt zurück.
Aus dem vertrauten Verkehrsmittel wurde über die Jahre ein persönliches Symbol für
Übergänge,Richtung, Erinnerung, Bewegung und Veränderung.
In meinen Arbeiten erscheint die Schwebebahn deshalb nicht als bloßes Motiv.
Sie wird zum Zeichenfür das, was zwischen Aufbruch und Ankommen liegt.
Meine Arbeiten richten sich an Menschen, die Kunst nicht nur betrachten,
sondern Atmosphäre bewusst erleben und Räume gestalten möchten.
Ein Bild ist für mich mehr als ein Bild an der Wand.
Es kann Ruhe schaffen.
Es kann Aufmerksamkeit lenken.
Es kann Energie vermitteln.
Es kann verändern, wie ein Raum empfunden wird.
Räume wirken, Kunst auch.
Thomas Jeschke ist Fotograf und Künstler aus Nordrhein-Westfalen.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Transformation von Bewegung in Wahrnehmung.
Durch bewusste Kamerabewegungen während der Belichtung entstehen fotografische
Arbeiten zwischen Dokumentation und Abstraktion.
Sein zentrales Leitmotiv seiner Bildwelt ist die Wuppertaler Schwebebahn.
Seit 1992 begleitete sie seine persönliche Geschichte und entwickelte sich über die Jahre
zu einem Symbol für Übergänge, Orientierung und Bewegung.
Seine Arbeiten gliedern sich in die Serien STILLE, FOKUS und ENERGIE.
sie zeigen nicht alleine Motive, sondern erforschen deren emotionale und räumliche Wirkung.
